
Eigentlich war dieser Blog mit der vorherigen Nachricht Geschichte. Einige sehr herzige Aufmunterungen haben mich aber davon überzeugt, diesen kleinen Nachtrag anzufügen und mitzuteilen, wie es mir in heimatlichen Gefilden so gefällt.
Seit dem Heimflug ist die Zeit wie im Fluge vergangen, jeder Tag hinterlässt zwei bis drei Datümer, und nach über drei Wochen zuhause frage ich mich doch langsam, wann diese hastige Uhr endlich stehen bleibt um Luft zu holen. Ich hege die zuerst hartnäckig aber schlussendlich vergeblich verdrängte Vermutung, dass dies wohl erst mit geregeltem Tagesablauf und einem den Feierabend hereisehnenden Job der Fall sein wird. Die Suche danach läuft erst langsam an, und mein neues Dusch ("anti hangover mit
Mg-O2, bringt dich von 0 auf 100 - egal wie kurz die Nacht war") bringt auch nicht den versprochenen Effekt.
Meine Wohnung habe ich von meinem Untermieter gesund und munter wiedergekriegt, allerdings stehen die Bananenkisten mit meinem Plunder beinahe alle noch im Keller, nur das Nötigste wurde bereits heraufgeholt. Vielleicht konserviere ich mir so etwas mehr meiner Freiheit, man sagt Besitz wirkt in zwei Richtungen, oder - mit grösserer Wahrscheinlichkeit - mit dem Ausmisten zu beginnen scheint nicht verlockend genug.
Immerhin habe ich schon einige meiner Vorsätze erfüllt, indem ich ziemlich oft in der sympathisch kalten Aare und zwei Mal in den Bergen war. Einige heimatliche Bilder zum Vergleich ;). Nach der obligatorischen Wiedereinbürgerungsprozedur, bestehend aus Besuch und Gutfinden des Schwingfests auf dem Rigi, bin ich auch schon wieder als echter Schweizer akzeptiert.
Insgesamt ist das Heimkommen einfacher als ich erwartet habe, die Vorfreude hat sich nahtlos in Freude verwandelt, die meisten meiner Freunde kennen mich noch, die Berner laufen so langsam und gemütlich durch Bern wie eh und je, die Konfibrötli sind sogar noch besser als ich in Erinnerung hatte, und die anaerobe Phase im Korbballtraining wird kürzer und kürzer.
So, nun habe ich also aus "passiert ist nichts" einen Paragrafen herausgequa/etscht, sagt doch auch mal was, Herr und Frau Schüüch!:)


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