Nachdem ich den Gewaltmarsch von Bolivien nach Iguazú beendet hatte (in zwei Tagen, mit fünf Busen und über 30 Stunden im Bus), wurde ich von komplett tropischen Verhältnissen begrüsst. Mit der unglaublichen Luftfeuchtigkeit war es sogar zunächst sogar mir etwas zu heiss, ich habe mich aber schnell daran gewöhnt. Ich habe Tenario (Mendoza) und die Iren Peter (Mendoza, Córdoba) und John wiedergetroffen in Iguazú, und Tenario war in einem Hostel mit Pool, worin man dank den krassen Temperaturen auch in der Nacht noch schwimmen konnte.
Die Wasserfälle sind auch noch eindrücklich wenn man die Bilder davon schon gesehen hat. Man kann sich auch in einem Schnellboot (fast) unter den Wasserfall fahren lassen, wo man allerdings vor lauter Wasser nichts mehr sieht sondern nur noch fühlt, halt wie eine Wildwasserfahrt in sehr warmen Gewässern. Das Boot hätte ich mir allerdings sparen können, weil genau in dem Moment ein tropisches Gewitter niederzugehen begann, sprich überall Wasserfall. Fotos von Iguazú und dem Weg dahin.
Danach habe ich mich auf den langersehnten Weg zurück nach Buenos Aires gemacht, dorthin zurückzukehren war fast wie nach Hause kommen.
An einem Tag war ich auf dem Recoleta Friedhof, wo sich ein riesiger Schrein an den nächsten reiht, ein Denkmal dafür, wieviel man für tote Leute ausgeben kann. Den Schrein von Evita findet man dort ebenfalls.
Jedenfalls habe ich spielhalber nach meinem Namen gesucht, und bald eingesehen, dass dieser unter den vielen spanischen Namen schwerlich zu finden ist (was ja auch irgendwo besser so ist..). Gefunden - oder fast - habe ich ihn dann einige Blocks vom Friedhof entfernt. Später habe ich dann das Foto betrachtet und noch den Schriftzug rechts davon gelesen, womit mir in Verbindung mit dem Friedhof noch einmal die Nackenhaare zu Berge standen...
Fotos vom neuerlichen Besuch Buenos Aires'.
Ich habe mir auch endlich eine Brille für meine gestressten Augen gekauft, was eine spanische Herausforderung war, vor allem weil man hier nicht einfach zum Optiker, sondern zuerst noch zum Augensarzt geht. Nach über 10 Jahren wieder einmal in der Öffentlichkeit mit einer Brille herumzulaufen kam mir äusserst schräg daher. Mein Unterbewusstsein hat auf das Nasengestell mit "Sonnenbrille!" reagiert und sie mich auf den Kopf schieben lassen im Laden, bis das Bewusstsein gemeldet hat, dass ich so aber nicht allzu viel sehe. Ein Bild von mir und der Brille gibts hier...
Heute bin ich in Mendoza zur zweiten und letzten Station meiner Abschiedstour Argentiniens angekommen um noch einmal zwei Tage am Pool die Sonne zu geniessen, bevor es wohl am Samstag wirklich abgeht auf Neuseeland. Ganz ausgeschlossen habe ich immer noch nicht, dass ich im letzten Moment den Flug verschiebe...
Dienstag, 12. Dezember 2006
Abschiedstour
Posted by
Mich Fuchs
at
21:00
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1 comments:
also die foto mit der brille haette ich schon seeeeeeeeeeeeehr gerne gesehen ;-)
danke immer wieder fuer die bilder. ist fein, so waehrend arbeit oder vorlesung in kompiraum einzutauchen in umwerfende naturbilder. danke..
gute erlebnisse weiterhin
trix
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